• Fiatwährungen geraten mehr und mehr unter Druck
  • Der Bitcoin wird gebraucht in einer Zeit von Devaluierung von Geld
  • Fragile Geldsysteme geben dem Bitcoin bullische Impulse

Die Weltwirtschaft ist noch immer im Griff des Coronavirus. Währenddessen laufen die Drucker bei den Zentralbanken auf Hochtouren. Für einige Fiatwährungen bedeutet das die drohende Inflation oder gar Hyperinflation, während eine derart fragiles Geldpolitik bullisch auf den Bitcoin (BTC) wirkt.

Das laufende Jahr 2020 ist weltwirtschaftlich betrachtet eine Katastrophe. Die Pandemie rund um den neuartigen Coronavirus Covid-19 stürzte die internationale Wirtschaft in eine Krise, die noch lange nicht überwunden ist. Vor allem Fiatwährungen geraten stark unter Druck, während die Gelddrucker bei den Nationalbanken auf Hochtouren laufen. Für den Bitcoin (BTC) bedeutet das Gutes, laut Max Bronstein (@max_bronstein) von Coinbase. Denn eine fragile Wirtschafts- und Geldpolitik wirkt bullisch auf den BTC.

Fiatwährungen stehen vor der (Hyper-)Inflation, während Bitcoin Wertspeicherung verspricht

Bronstein erklärt wahrheitsgemäß, dass das „monetäre System schon fragil war, als die Pandemie begonnen hatte“ und diese Fragilität auch mit auf den Schultern des US-Dollar ruht. Der US-Dollar ist generell betrachtet eine starke Fiatwährung, aber leider auch mit hoher und weiter zunehmender Schuldenlast belegt. Besonders Fiatwährungen mit schwacher Nachfrage aus dem Ausland geraten so zunehmend in Gefahr einer starken Inflation bzw. sogar Hyperinflation.

Lyn Alden (@LynAldenContact), Gründerin von Lyn Alden Investment Strategy merkte hierzu an, dass vor allem Währungen mit geringen US-Dollar-Reserven, wie z.B. der argentinische Peso oder auch die türkische Lira, eine schwere Zeit vor sich haben werden:

Der Bitcoin profitiert hingegen mit seinem Merkmal der „Knappheit“ aufgrund der konstanten Erzeugung neuer Coins und der Limitierung auf 21 Mio. BTC. Ein nachlassender Forexmarkt kann also durchaus die populärste Kryptowährung beflügeln. Denn am Ende scheint Bitcoin, vor allem gegenüber Fiatgeld, als der

sichere Hafen in Sachen Wertspeicherung.

Traditionelles Geld verliert schnell an Wert, Nachfrage nach Bitcoin steigt

Eine ganz andere Eigenschaft des Bitcoin ist die Tatsache, dass er nicht „entwertet“ werden kann durch irgendeine zentrale Institution, wie bspw. einer Zentralbank. Die Schwächen von Fiatwährungen rühren laut Max Bronstein daher, dass Regierungen ihre Währungen abwerten müssen. Bitcoin hingegen kennt eine solche Schwäche nicht.

Das weltweite Geldsystem macht Devaluierungen von Fiatwährungen ja fast schon schmackhaft. Ein monetäres System so stabil und sicher wie Bitcoin kann davon bullisch profitieren. Denn die Nachfrage nach Bitcoin wird in einer Welt, in der traditionelles Geld schnell an Wert verliert, immer mehr steigen. Die Menschen brauchen ihren sicheren Hafen, den Ort, der Wert für sie speichert. Und solange Bitcoin dieses Versprechen der Wertspeicherung weiter liefert, kann ein fragiles Geldsystem den BTC nur bullische Impulse geben.

Thomas Schmied Social Media Manager & Writer

Thomas Schmied ist freier Autor, Journalist, Ghostwriter, Schreibcoach & Kommunikationsberater seit 15 Jahren. Kurz um: Thomas ist jemand, der mit Worten umgehen kann. Zeitgleich ist er aber auch begeistert von Daten, Zahlen und Programmcode. Diese Leidenschaften führten ihn von zahllosen (Fach-)Texten zu allgemeinen Wirtschaftsmeldungen. Schnell ging es von dort zu Finanznachrichten und der Börse. In die Börse verliebt gab sich Thomas dem Trading hin. Über die Begeisterung für das Programmieren und die Börse war der Weg in die Krypto-Szene nicht mehr weit. Heute verbindet er seine Vorlieben miteinander: Er tradet Krypto-Assets, er schreibt über Krypto-Themen und arbeitet nebenbei noch an Entwicklungsprojekten aus der Kryptobranche mit.

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