• Ethereum (ETH) befindet sich gepaart mit dem Bitcoin (BTC) im Aufwärtstrend
  • Der ETH/BTC Trend zeigt neben einem Golden Cross auch noch keine echten Schwächen
  • Erste Umkehranzeichen gibt es dennoch, Unterstützung findet sich bei 0.026 Satoshis

Der Preis von Ethereum (ETH) nahm in der Woche von 20. – 27. Juli 2020 stark zu. Während der Langzeittrend immer noch beeindruckend aussieht, gibt es mehrere Schwächeanzeichen und Signale auf ein Pullback.

Noch am 24. Juli 2020 wussten wir nicht genau, wohin der Trend von Ethereum (ETH) gepaart mit dem Bitcoin (BTC) gehen wird. Die Marktstruktur sah konfus aus und ließ keine aussagekräftige Analyse zu. Das änderte sich jetzt. Denn der ETH/BTC Kurs entwickelte ein Bullish Engulfing Candlestick Pattern mit einem ansehnlichen Volumen. Dieser Impuls trug den Preis auf bis zu 0.0325 Satoshis. Diese Zone gilt seit Mai 2019 als Widerstand. Wenngleich der Aufwärtstrend intakt scheint, es zeigen sich erste Schwächeanzeichen.

Wochenchart zeigt erste Umkehrsignale im ETH/BTC Kurs

Wenngleich der Relative Strength Index (RSI) im Wochenchart im überkauften Bereich verläuft, es gibt keine bärischen Divergenzen bisher. Doch der MACD zeigt bereits eine bärische Divergenz, ähnlich einer Divergenz aus dem Februar 2020. Allerdings nahm das Momentum in den letzten zwei Wochen rapide zu. Der Trend verliert zwar insgesamt an Momentum, gilt deshalb aber weiterhin als intakt und bullisch.

Quelle: Tradingview

Die nächste Unterstützung liegt jedenfalls bei 0.026 Satoshis, also das Level, welches das Bullish Engulfing Pattern hervorbrachte. Wenn wir uns in den Timeframes nach unten arbeiten, landen wir unweigerlich zunächst beim 1-Tages-Chart. Und dieser Chart zeichnet ein ähnliches Bild.

Tageschart zeigt Ethereum mit High Wave Doji

Am 26. Juli 2020 zeigte sich im ETH/BTC Chart ein sog. High Wave Doji. Diese spezifische Kerze gilt als bärisches Umkehrsignal, sofern sie nach einer Aufwärtsbewegung gebildet wird. Die Kerze bildete sich zudem unter signifikantem Volumen.

Quelle: Tradingview

Die technischen Indikatoren auf dem 1-Tages-Chart sprechen derweilen dieselbe Sprache, wie die des Wochencharts. Der RSI ist weit im überkauften Bereich, allerdings ohne bärische Divergenz. Der MACD hingegen ist weiter am Zulegen. Ein Trend ohne direkte Schwächeanzeichen also, aber erste Umkehrsignale. Die Unterstützungszone bei 0.026 Satoshis wird durch die Anwesenheit des 50-Tage Moving Average (MA) gestärkt und verläuft weiter über dem 200-Tage MA.

Gemeinsamkeit mit dem Silber-Kurs

Krypto-Trader Anbessa (@Anbessa100) zeigt uns auf Twitter einen ETH/BTC Chart mit einer Gemeinsamkeit zum Verlauf von Silber. Ein sog. Fraktal sorgt dafür, dass Silber seit 2018 nun ansteigt. Ethereum brach von seinem Hoch (Februar 2020) aus. Anbessa merkt an, dass Silber dasselbe getan hatte und seither multiple neue Jahreshochs schuf.

Nichtsdestotrotz dürfen wir die ersten Umkehrsignale nicht unbeachtet lassen. Kein Kurs kann für immer nur steigen und daher wird auch ETH/BTC zumindest einen Pullback hinlegen. Vermutlich in Richtung 0.028 Satoshis, eventuell sogar auf die Unterstützung bei 0.026 Satoshis. Ja, ETH ist immer noch in einem bullischen Trend, der vollkommen intakt scheint. Aber eine kurzfristige Korrekturbewegung wird erwartet, ehe der Preis weiter ansteigen könnte.

Thomas Schmied Social Media Manager & Writer

Thomas Schmied ist freier Autor, Journalist, Ghostwriter, Schreibcoach & Kommunikationsberater seit 15 Jahren. Kurz um: Thomas ist jemand, der mit Worten umgehen kann. Zeitgleich ist er aber auch begeistert von Daten, Zahlen und Programmcode. Diese Leidenschaften führten ihn von zahllosen (Fach-)Texten zu allgemeinen Wirtschaftsmeldungen. Schnell ging es von dort zu Finanznachrichten und der Börse. In die Börse verliebt gab sich Thomas dem Trading hin. Über die Begeisterung für das Programmieren und die Börse war der Weg in die Krypto-Szene nicht mehr weit. Heute verbindet er seine Vorlieben miteinander: Er tradet Krypto-Assets, er schreibt über Krypto-Themen und arbeitet nebenbei noch an Entwicklungsprojekten aus der Kryptobranche mit.

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