• Stefan Molyneux wird von YouTube gelöscht
  • Bekommt innerhalb weniger Tage 1 BTC Spende
  • Mit Bitcoin und Krypto gegen Zensur kämpfen

Der kanadische Podcaster Stefan Molyneux ist von YouTube gebannt. Seine 1 Millionen Abonnenten und 14 Jahre Videos sind damit verloren. Doch Dank Kryptowährungen und Plattformen ist die Zensur erschwert.

Am 29. Juni 2020 vollzog sich die jüngste Zensurwelle auf Plattformen wie YouTube und Reddit. Dabei löschten die jeweiligen Unternehmen Accounts, Videos und Subreddits von Dissidenten. Ein bekannter Name ist David Duke, der ehemalige KuKluxKlan Führer. Ein anderer ist Stefan Molyneux, Host des weltweit größten Philosophie Podcasts.

Zentralisierte Dienste stellen die Schraube enger

Das Vorgehen von YouTube und Co ist mittlerweile bekannt. Man beginnt damit den äußersten Rand zu beschneiden. So musste 2018 der freie Journalist und Info Wars Host Alex Jones daran glauben.

Die jüngste “Säuberung” lässt vermuten, dass eine politische Motivation zugrunde liegt. Freiheitsverfechter wie Molyneux in eine Schublade mit David Duke und Richard Spencer zu stecken, ist noch der leichteste Trick.

Auch wenn Stefan Molyneux über 14 Jahre lang Inhalte auf YouTube produzierte und gut eine Millionen Abonnenten sammelte, ist die Löschung nicht das Aus.

Der gebürtige Brite nutzte die Aufmerksam und bat um Spenden. Das mit Erfolg: Einen ganzen Bitcoin (Zeit des Schreibens: 8.135 EUR) erhielt Molyneux seit der Sperrung auf seiner BTC Spenden Adresse.

Durch die Löschung des YouTube Kontos, musste er außerdem die Plattform wechseln. Auch hier stechen wieder Krypto-basierte Dienste hervor. Eine Äußerung zum YouTube-Bann gab Molyneux auf der alternativen Streaming Plattform Dlive von sich.

Anstatt seine Videos auf YouTube zu publizieren, wendet sich Molyneux nun an BitChute

. Immerhin konnte der Philosoph dort schon an die 50.000 Abonnenten sammeln. Auch SteemIt wird mittlerweile wieder von dem kanadischen Podcaster verwendet.

Mit dezentralen Strukturen gegen Zensur

Eine der meistgenannten Charakteristika von Bitcoin ist die Zensurresistenz. Mit anderen Worten, wie schwierig es für eine Autorität ist, bestimmte Individuen auszuschließen.

Zentralisierte Dienste alla YouTube, Reddit und PayPal können nicht nur gezielt Nutzer ausschließen. Darüber hinaus können auch autoritäre Regierungen Druck auf die Unternehmensführung ausüben. Die jüngste Geschichte mit dem Wikileaks Boykott durch PayPal und die Löschung der politisch Konservativen spricht für sich. Die jüngsten Project Veritas Berichte drehen sich um politische Diskriminierung bei Facebook:

Bitcoin und Co. sind daher die perfekte Lösung für das Zensurproblem. Es gibt schlicht keine Unternehmensführung, die man unter Druck setzen könnte. Anders gesagt: Bitcoin ist ein offenes Netzwerk. Das heißt jeder kann sich eine Bitcoin Adresse erstellen, BTC erhalten und verschicken. Wie Cypherpunk und Casa-Gründer, Jameson Lopp, passend twitterte:

Während sich die Schraube der Zensur also enger zieht, gibt es mittlerweile zumindest die Werkzeuge für freie Kommunikation und freie Finanzen. Vielleicht bringt Stefan Molyneux neuen Wind in die alternativen Plattformen.

Alex Roos Chefredakteur

Alex einen Bachelor von der Frankfurt School of Management & Finance im Studiengang Management, Philosophy & Economics. Seine Bachelorthese schrieb er über die Anwendungsfelder der Blockchain Technologie. Seit 2016 beschäftigt sich Alex intensiv mit Bitcoin, der Blockchain Technologie und anderen Kryptowährungen. Anfang 2018 begann Alex regelmäßig Inhalte in Schrift und Ton zur Krypto-Welt zu produzieren. Neben BeInCrypto führt er auch mehrere Podcasts.

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