• Der G20-Gipfel könnte maßgebliche Veränderungen für die Krypto-Regulierung bringen.
  • Welche Vor- und Nachteile bringt dies mit sich?
  • Ein Schritt in die Richtung der Krypto-Massenadaption.

Die breit-flächige Adaption des Bitcoins schreitet in großen Schritten voran. Trotzdem ist die Welt noch weit davon entfernt die digitalen Währungen im Alltag als verlässliches Zahlungsmittel nutzen zu können. Das soll sich jetzt mit den neuen Entschlüssen des G20-Gipfels ändern.

Der nächste G20-Gipfel findet am 21.-22. November in Riad, in Saudi-Arabien statt. Bis dahin könnten die Zahlungen mit den virtuellen Münzen bereits einen Schritt weiter in unsere Realität gemacht haben. Denn die teilnehmenden Vertreter haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Grundstein für die Akzeptanz der Kryptowährungen zu legen.

Beim G20-Gipfel treffen sich die Vertreter 19 Länder und der Europäischen Union. Ein Punkt auf der Tagesordnung wird auch für die Krypto-Welt von großer Bedeutung.

Welcher regulatorische Rahmen kommt auf die Krypto-Welt zu?

In Zeiten, in denen Chinas staatliche digitale Währung in der Vorbereitung ist und auch andere Staaten sich an den CBCDs

versuchen, sollte die Regulierung deutlich anziehen. Beispielsweise soll die Europäische Union bereits seit dem Jahr 2019 Interesse an einem E-Euro haben. Die E-Krone in Schweden ist da bereits einige Phasen weiter.
Ein Bild von BeInCrypto.com

So könnten die digitalen Vermögenswerte bald zu einem anerkannten Bestandteil der Mainstream-Finanzen werden. Dazu fehlt es allerdings noch an einem regulatorischen Rahmen für die Krypto-Zahlungen.

Ted Quek, technischer Leiter der Broctagon Fintech Group, erklärt uns dazu:

Seit 2019 haben Chinas zukünftiger digitaler Yuan und Libra von Facebook die Gespräche über digitale Währungen angeheizt. Beide vorwegnehmend, erkennt der finanzielle Mainstream die inhärenten Vorteile digitaler Vermögenswerte an. Wichtiger noch: Es ist klar, dass ein regulatorischer Rahmen erforderlich ist, um einen sicheren Handel der Teilnehmer zu gewährleisten, daher begrüßen wir die Vorausplanung der G20. Auch wenn die globale Landschaft in der Regel zersplittert ist, drängen wir die Regierungen weiterhin zu einem aktiven Ansatz bei der Entwicklung eines kryptografischen Regulierungskonsenses, da immer mehr traditionelle Investoren in das Ökosystem eintreten.

Verschmelzen Krypto und Fiat?

Auf dem letzten G20-Gipfel in Osaka, Japan, im Jahr 2019 waren die virtuellen Währungen ebenfalls Thema. Damals stellten die Teilnehmer fest, dass die Kryptowährungen keineswegs eine Bedrohung für das klassische Fiat-Finanzsystem darstellen würden. Ganz im Gegenteil: Die G20-Teilnehmer sahen in den digitalen Coins eine interessante Innovation, die in verschiedenen wirtschaftlichen Bereichen Vorteile eröffnen könnten. Auf die Stablecoins waren die Teilnehmer allerdings weniger gut zu sprechen.

Unklar ist, welche Vor- oder Nachteile eine einheitliche und offizielle Regulierung der Kryptowährungen mit sich bringen wird. Klar ist aber, dass die Krypto-Community mit ganz gemischten Reaktionen auf die Veränderungen reagieren wird. Ferner wird sich zeigen, ob der ursprüngliche Charakter der digitalen Währungen erhalten bleiben kann.

Alexandra Kons Journalist

Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn gemacht, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin gemacht. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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