• Um konstante Blockzeiten zu gewährleisten wird die Difficulty von Bitcoin alle zwei Wochen angepasst.
  • Wir erwarten morgen einen Anstieg von 15%.
  • Insgesamt häufen sich die Signale für eine anstehende Kursrallye.

Bei Bitcoin (BTC) findet morgen eine Anpassung der Block-Difficulty statt. Laut Analysen von CoinMetrics.io wird die Difficulty dabei massiv ansteigen.

Laut einer Analyse von CoinMetrics.io wird ein Anstieg von etwa 15% erwartet. Einen solch massiven Anstieg gab es seit Januar 2018 nicht mehr.

Die Difficulty regelt Blockzeiten

Die durchschnittliche Blockzeit für Bitcoin wurde auf 10 Minuten festgelegt. Damit diese auch dann konstant bleibt, wenn Miner in das Netzwerk einsteigen oder das Netzwerk verlassen, wird nach jeweils 2016 Blöcken (etwa alle zwei Wochen) eine Anpassung der Rechenleistung, welche durchschnittlich benötigt wird um einen Block zu schürfen, vorgenommen.

Dieser Vorgang wird als Difficulty Adjustment bezeichnet. Wenn die Hashrate seit der letzten Anpassung angestiegen ist, dann steigt die Block-Difficulty. Wenn die Hashrate zurückgegangen ist, sinkt sie.

Ausgelöst durch das Halbierungsereignis am 11. Mai haben wir in der letzten Zeit enorme Schwankungen in der Hashrate gesehen. Während die Hashrate am Tag des Halbierung noch ein neues Allzeithoch erreichte, ging sie in den Tagen darauf stark zurück. Nun nähert sie sich in etwa wieder dem Niveau an, welches wir vor der Halbierung verzeichneten.

Da die Hashrate seit der letzten Anpassung stark angestiegen ist, erwartet CoinMetrics.io einen entsprechend starken Anstieg der Difficulty um 15%. Eine so hohe Anpassung nach oben gab es seit dem Januar 2018 nicht mehr.

On-Chain Metriken wecken bullige Erwartungen

Das Verhalten der Miner kann uns Aufschluss darüber geben, was wir in kurz- bis mittelfristig von Bitcoin erwarten können. Investitionen in Mining-Hardware und ein Anstieg der Hashrate sagen dabei eine gute Performance von Bitcoin voraus, während Kapitulationen von Minern ein bäriges Signal sind.

In den letzten Wochen kam es vermehrt zu Berichten über Kapitulationen. Dies hat sich allerdings anscheinend nur geringfügig auf die Hashrate ausgewirkt. Dass sich diese derzeit auf einem ähnlichen Niveau bewegt, als vor der Halbierung der Blockerträge kann durchaus aus positives Signal gewertet werden. Tatsächlich sehen wir, dass die Miner derzeit so wenige Bitcoins an Handelsplattformen schicken, wie seit über einem Jahr nicht mehr.

Nicht nur die Miner horten Bitcoin. Eine Analyse der Bitcoin-Wallets zeigt, dass es nun so viele Adressen mit einem Guthaben von mindestens 0,1 BTC gibt, wie noch nie. Kurz gesagt, viele in der Krypto-Community erwarten eine Kursrallye für Bitcoin und sind auch bereit, Geld darauf zu verwetten. Ein deutlicher Kursanstieg in der näheren Zukunft scheint somit sehr wahrscheinlich.

Tobias W. Kaiser Autor

Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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