• Am 17. Oktober steht die nächste Monero Hardfork an.
  • Welche Verbesserungen bringt die Netzwerkaktualisierung mit sich?
  • Und bleibt die Anonymität von Monero im Vordergrund?

Die Kryptowährung Monero ist vor allem für ihren hohen Standard in Sachen Privatsphäre bekannt. Nun steht am 17. Oktober die nächste Hardfork an. Bei einer Hardfork handelt es sich um eine Veränderung der Konsensregeln, die einige Vorteile für die Monero-Fans mit sich bringen soll. Die Software für das Update gibt es bereits einen Monat vorher, am 17. September.

Das Netzwerk-Upgrade im Oktober fordert von allen Teilnehmern des Monero-Ökosystem das Update auf die neuste Version der Monero-Software. Ansonsten ist die Teilnahme am neuen System nicht mehr möglich, also forked away. Die für den Umschwung erforderliche Software erhalten die Monero-Fans bereits einen Monat vor der Hardfork.

Welche Verbesserungen bringt die herbstliche Hardfork mit sich?

Mit dem Netzwerk-Upgrade kommen vor allem Verbesserungen ins Monero-System. Da wäre beispielsweise die Einführung von CLSAG zu nennen (Concise Linkable Ring Signatures), wie auf Reddit berichtet wird. Dabei handelt es sich um ein kompaktes Signaturschema. Entsprechend soll hier die Transaktionsgröße um ungefähr 25 Prozent reduziert werden. Das wiederum führt zu einer Verbesserung der Verifizierungsleistung um 20 Prozent. Mehr Details zu den Verbesserungen der anstehenden Hardfork veröffentlicht Monero zusammen mit der dazugehörigen Software im September.

Mit einer Marktkapitalisierung von gut  1,4 Mrd. USD, einem täglichen Handelsvolumen von 77 Mio. USD und einer Umlaufmenge von 17.648.805 XMR stellt sich auch die Frage nach den preislichen Auswirkungen des nächsten Upgrades.

Während Monero momentan im Preisbereich um 80 US-Dollar herum rangiert, könnte die nächste Hardfork möglicherweise einen preislichen Aufschwung mit sich bringen. Es ist allerdings fraglich, ob die Kryptowährung ihren Höchstwert von 495,84 USD vom 7. Januar 2018 mit dem Update erreicht. Ferner dürfte es den meisten Monero-Nutzern und Hodlern auch weniger um die preisliche Entwicklung als um den praktischen Wert dieser Coin gehen.

Ein Bild von BeInCrypto.com

Monero und die Netzwerk-Updates

Die Monero Hardfork für den 17. Oktober 2020 zeigt deutlich, dass die Entwickler nach wie vor das Protokoll verbessern. CLSAG ist eine relativ neue Entdeckung in der Wissenschaft und Monero ist eines der ersten Krypto-Projekte, die die Innovation nutzen.

Beim Developer Meeting der Monero Community wird klar: der Grund für die späte Hardfork ist eigentlich der Hardware Wallet Hersteller Ledger. Denn das Monero Projekt möchte ansprechend für Nutzer sein und populäre Wallets unterstützen. Mit der Veröffentlichung des Codes im September 2020 sollte der französische Hersteller genug Zeit haben die Neuerungen im eignen Code einzuspeisen.

Alles in allem ist diese Hardfork ein weiterer Schritt in Richtung Privatsphäre und Skalierbarkeit für den Privacy Coin.

Alexandra Kons Journalist

Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn gemacht, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin gemacht. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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